Im Jahr 1856 gründet Carl-August Freudewald die Barmer Waagenfabrik. Die handwerkliche Produktion umfasst Dezimalwaagen und Béranger-Tafelwaagen. Um 1870 treten seine Söhne August, Ernst und Emil in die Firma ein. Nachdem ein Brand das Barmer Firmengebäude völlig zerstört, wird 1899 in Mettmann ein Neubau erstellt.

Gleichzeitig erfolgt die Umbenennung der Firma in Barmer Waagenfabrik C.A. Freudewald. Im Betrieb werden Roberval- und Béranger-Tafelwaagen in Serie gefertigt. Einsatz von Kaltverformung sowie das maschinelle Ausstanzen tritt an Stelle der geschmiedeten Waagenteile.

  • 1904

    1904 gründet August Freudewald die RHEWA (RHEinische WAagenfabrik) als Zweigbetrieb der Barmer Waagenfabrik.

    Der Schwerpunkt der Produktion liegt in der Serienfertigung hölzerner Dezimalwaagen. Um dabei anfallende Stanzabfälle zu verwerten, wird das Programm um Béranger-Tafelwaagen erweitert. Firmenchef Walter Freudewald erinnert sich später: „... an Stelle der damals offenen Ausführungen wurden die RHEWA-Tafelwaagen mit einer formschönen Blechumhüllung geliefert“.
     

  • 1912

    Nach Gründung der RHEWA-WAAGENFABRIK führen Ernst und Emil Freudewald die Barmer Waagenfabrik eigenständig weiter.

    1912 verkaufen sie die Firma an den Eisenwarengroßhändler Paul Herzog. Unter dem Namen Herzog-Waagenfabrik, vormals Barmer Waagenfabrik C.A. Freudewald, besteht sie bis 1962.
     

  • 1913

    1913 holt A. Freudewald seinen Sohn August in die Firma, der aber im I. Weltkrieg fällt

    Bis zum Firmeneintritt seines jüngeren Sohnes Walter (1921) führt der Seniorchef die Geschäfte erneut allein. 1914 wird Werk II erworben. In dem bis dahin selbständigen Kleinbetrieb werden Laufgewichts-, Kohlen- und Viehwaagen gefertigt.
     

  • 1934

    1934 erfolgt eine Betriebserweiterung um ein neues Lager- und Versandgebäude.

  • 1955

    Nachdem die Wunden des II. Weltkrieges begonnen haben zu verheilen, tritt Walter Freudewalds Sohn Karl-August 1955 in die Firma ein und startet seine RHEWA-Karriere im Einkauf. Er übernimmt im Jahr 1957 die Firmenleitung.

  • 1978

    1978 wird das erste elektronische RHEWA-Auswertegerät vorgestellt.

  • 1985

    Der zunehmende Anteil an elektronischen Waagen im Markt wird im Jahre 1985 mit dem ersten eichfähigen RHEWA-Auswertegerät beantwortet.

  • 2001

    2001 übergibt Karl-August Freudewald die Geschäftsführung an seine Söhne Peter und Leopold.

    Letzterer verlässt 2004 die Firma und wird in der Forstwirtschaft tätig.
     

  • HEUTE

    Die ursprüngliche Fertigung mechanischer Waagen wurde durch die Entwicklung und Produktion modernster Wägeelektronik ersetzt. Durch konsequente Weiterentwicklungen, den Einsatz von High-Tech in der Produktion und langjährige Erfahrung gewährleistet RHEWA Leistung und Qualität. Das Unternehmen ist markt- und zukunftsorientiert ausgerichtet.